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Geschrieben von: insieme Valais Romand   

Eine überprüfte Methode

Dieses Projekt knüpft an eine Initiative an, die anlässlich der Behinderten-Ski-Weltmeisterschaften in Anzère und Crans-Montana mit HANDI 2000 begonnen hat. Damals engagierte sich Grégoire Jirillo, Lehrer im Schulzentrum von Vétroz, im Organisationskomitee dieses Anlasses. Er konzipierte eine Reihe von Aktivitäten, um die Schülerinnen und Schüler als Zuschauer dieser Wettkämpfe für das Thema der körperlichen Behinderung zu sensibilisieren. Der hierfür zusammengestellte Koffer wurde zwischen 1999 und 2000 von rund 140 Klassen in der Schweiz und in Lichtenstein (ungefähr 4000 Schüler) genutzt, bevor sie ins Wallis kamen, um an diversen Veranstaltungen teilzunehmen.

 

Ein neuer Beginn mit insieme

Angesichts des Erfolges und hohen Nutzens dieses pädagogischen Materials hat die Präsidentin von insieme Valais romand (Vereinigung der Eltern von Menschen mit einer geistiger Behinderung), Nathalie Rey-Cordonier, dem Erfinder dieses Koffers vorgeschlagen, ein Instrument für die ständige Sensibilisierung in den Schulen zu erarbeiten.
Die Basis besteht bereits. Erforderlich ist eine Anpassung an das allgemeine Schulprogramm und eine Vervollständigung mitAktivitäten und Informationen zur geistigen Behinderung. Auch das Design und die Spielutensilien brauchen eine Überarbeitung. Die Initianten suchen nun nach privaten Geldgebern, um dieses Vorhaben zu realisieren. Das Budget und die Leistungen für die Sponsoren befinden sich am Ende dieses Dossiers.

 

Sie haben es ausprobiert, es hat ihnen gefallen :

« Wir haben mit meiner Klasse im Unterricht über Behinderung aussergewöhnliche Erfahrungen gemacht. Die Schüler haben ein enormes Interesse für die Aktivitäten gezeigt. Im Rahmen der Meisterschaften trafen wir Athleten, die uns von ihrem Alltag erzählten. Seither lade ich jedes Jahr einen Paraplegiker ein, um einen Sportkurs zu leiten. Ich habe auch einen Klingelball für das Torball (Handball für Blinde) behalten, weil dieses Spiel auf grosse Begeisterung stösst ! »
Grégoire Barras, Lehrer in Chermignon.

« Nach einem Jahr Unterricht mit dem Koffer hat sich der Blick meiner Schüler auf die Behinderung verändert. Die vorgeschlagenen Aktivitäten sind sehr konkret und spielerisch. Sie ebnen das Terrain für eine wirkliche Bewusstseinsbildung und für Begegnungen. Die Kinder haben entdeckt, dass man ohne Angst mit Menschen mit geistiger Behinderung sprechen kann und dass sie Dinge mitzuteilen haben. Ich habe den Koffer behalten und wir reichen ihn in unserer Schule herum. Daraus ein komplettes und dauerhaftes Lehrmittel zu machen, wäre eine gute Sache. Wir könnten es in unsere thematischen Ateliers integrieren. »
Alexandre Hasler, Lehrer und Direktor der Schulen von Vouvry.

Eine überprüfte Methode
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 10. Februar 2010 um 17:00 Uhr